Kefas Welt

aus dem Leben einer Referendarin

Ab in den Untergrund 4

Posted By Kefa on 27. November 2008

Endlich, endlich geht es weiter, tut mir leid, dass ihr so lange darauf warten musstet.  Hier gehts erstmal zu den ersten Teilen:

Ab in den Untergrund 1
Ab in den Untergrund 2
Ab in den Untergrund 3

Die Abenteurer beeilen sich, an den Überresten der Klempner schnell vorbei zu kommen und beschließen, Ivan Flachpfanne von ihrem Fund zu berichten und um Hilfe bei der Bergung zu bitten.
Glücklicherweise werden sie nicht von irgendetwas aus dem leuchtenden Teich verfolgt, als sie auf dem direkten Weg zum Ausgang hetzen.

Oben angekommen, finden sie Flachpfanne bei dem Unterstand, wo auch etliche Werkzeuge und Pläne herumliegen. Er begrüßt unsere Gruppe sofort und fragt nach, ob sie etwas herausgefunden hätten. Bronto erzählt zunächst, dass sie Marius und Ludovicus wohl gefunden haben und überreicht dem entsetzt dreinblickenden Flachpfanne die Karte. Er erkennt sofort die Handschrift von Ludovicus und fragt genauer nach, was den beiden zugestoßen ist. Berthold beschreibt die Szenerie aus der Kanalisation und Zac wird schon wieder leicht blass. Er bittet Flachpfanne, sie bei der Bergung zu unterstützen, außerdem würden sie Säcke benötigen. Ivan Flachpfanne zeigt auf zwei Arbeiter, die in der Nähe irgendwelche Vermessungen machen und sagt, er würde sie mit runter schicken, sobald die Gegend unten sicher ist. Allerdings könnten sie jetzt natürlich nicht mit kommen, da das, was auch immer die beiden armen Klempner getötet hat, noch immer dort unten ist. Er bittet die Gruppe also, noch einmal nach unten zu gehen und erst wieder zu kommen, wenn die Ankh-seitige Kanalisation ungefährlich ist. Berthold denkt schon wieder nur an Monster aus der Kerkerdimension und verhandelt so lange mit Flachpfanne, bis dieser sich schwitzend und stöhnend auf einen Zusatzlohn von 18 Ankh-Morpork-Dollar pro Kopf hochtreiben lässt. Flachpfanne flucht leise vor sich hin, als unser Heldentrupp sich aufmacht, um der Unsichtbaren Universität einen kurzen Besuch abzustatten. Berthold möchte unbedingt Ponder Stibbons zu dem leuchtenden Teich befragen, außerdem will die Gruppe sich stärken vor dem großen Kampf und Zac möchte seinen Zauberstab aufladen, der durch die vielen Vermatschaktionen fast leer ist. Berthold findet Ponder recht schnell und erzählt ihm von der Höhle, dem grün leuchtendem Wasser und grünem Schleim. Ponder als echter Wissenschaftler ist natürlich sehr interessiert an dem Teich. Er bittet Berthold, einige Proben von dem dortigen Wasser und Schleim mitzubringen, von dem Berthold ihm ausführlich erzählt hat. Außerdem warnt er ihn, dass durch die starke taumaturgische Strahlung auch gefährliche Monster dort hausen können, was Berthold mit einem Lacher bestätigt, wobei er an Marius’ und Ludovicus’ Zustand denkt.
[Ich weiß nicht, woher Berthold überhaupt die Sache mit dem Schleim hat. Ich glaube, er hat automatisch mit grünem Leuchten Schleim in Verbindung gebracht, weil erzählt hab ich davon nichts. Naja, ich warte mal ab, was er macht, wenn er da keinen Schleim findet ;-D]
Nachdem Zacs Zauberstab wieder gefüllt ist und die Gruppe sich während des Wartens die Bäuche vollgeschlagen hat (besonders Berthold, der immer noch der Meinung ist, es handelt sich um seine Henkersmahlzeit), macht sich die Gruppe voller Spannung auf zum leuchtenden Teich.

Als sie wieder an der Stelle ankommen, an der die Überreste liegen, bemerkt Zac, dass der abgetrennte Arm nicht mehr da ist, aus dem sie die Karte gezogen haben. Dieses mal kann Berthold nicht an sich halten und muss sich ob des Gestankes und des Anblickes übergeben.

Schnell entfernen sie sich von dieser Stelle und gehen näher an den Teich heran. Sie brauchen nicht lange zu warten, als aus dem leuchtenden Wasser etwas großes auftaucht. Bronto hat bereits ihre Axt gezogen, Berthold und Zac stehen etwas im Hintergrund bereit, ihre Zauberstäbe im Anschlag. Sie murmeln ihre ersten Zauber, um eine Feuerkugel bzw. einen Matschball in ihrer Hand zu formen.
Aus dem Teich kommt ein Albino-Alligator gekrochen, der sich direkt auf Bronto zu bewegt. Doch, bevor er sie erreicht, feuern die Zauberer schon ihre Geschosse ab, die glücklicherweise beide treffen und dem Tier schon erheblichen Schaden zufügen. Bronto greift mit der Axt an und landet ebenfalls einen guten Treffer. Der Alligator versucht mehrmals, Bronto anzugreifen, allerdings trifft er sie nie. Nach ein paar weiteren Schlägen mit der Axt ist das Tier erlegt. Die Gruppe verteilt sich in der Höhle und schaut, ob sie noch weitere Angreifer entdecken können. Es sieht aber so aus, als ob der Alligator der einzige Bewohner gewesen wäre. Berthold füllt ein wenig Wasser in das dafür mitgenommene Gefäß ab und wundert sich, wo der grüne Schleim hin ist, den er auch noch mitnehmen wollte. Zac schlägt vor, noch den restlichen Teil dieser Seite der Kanalisation abzusuchen, um danach sofort Flachpfanne und seine Männer zu holen, damit sie sich wieder um die Künstler kümmern können. Sie gehen also die noch nicht weiter erforschten Gänge auf der Karte ab und gelangen am Ende eines Ganges an eine Schlammwand, die sich senkrecht vor ihnen befindet. Bronto packt sofort ihren Klappspaten aus und fängt an zu graben, denn die Wand sieht nicht besonders stabil aus. Die Wand lässt sich leicht abtragen und dahinter wird der Schlamm immer flüssiger. Er fängt bald alleine an, aus der Wand zu fließen. Berthold meint scherzhaft, sie solle aufpassen, nicht dass sie gleich im Ankh stehen. Zac, der ein bisschen mehr Navigationskenntnisse hat, ahnt schlimmes und kontrolliert sofort, wo sie sich ungefähr befinden. Plötzlich ruft er laut, Bronto solle aufhören zu graben und murmelt einen Zauber. Mithilfe eines Matschzaubers bewegt er den abgetragenen Matsch wieder an die Wand und befestigt sie so gut es geht. Er klärt seine Gruppe auf, dass sie direkt vor dem Ankh stehen, und dass sie wahrscheinlich beinahe diesen Teil der Kanalisation mit Ankh-Schlamm überflutet hätten. Unsere Gruppe freut sich, dass der Ankh so zähflüssig ist, lässt aber dann die Finger von dem Wand.

Es bleibt nur noch ein unerforschter Gang, der zu dem vermeintlichen Eingang der Assassinengilde. Am Ende dieses Ganges wird ihnen zunächst der Weg durch eine Gittertür versperrt, die mit vielen kleinen Schlössern und jede Menge Schildern versehen ist. Auf ihnen ist folgendes zu lesen: „Betrehten STRENKSTENS VERBOTEN“, „VORSICHT, TÖTLICHE FALLEN“, „KAIN AUSWECK“, ACHTUNK LEBENSGEFAR“. Darunter befindet sich das Symbol der Assassinengilde. Staunend schauen unsere Abenteurer durch die Gittertür und versuchen, irgendetwas zu erspähen, aber Berthold meint, dass diese Warnungen und Hinweise wahrscheinlich alle der Wahrheit entsprechen und dass er keine Lust hat, in einer Falle der Assassinengilde zu enden. Er freut sich, dass er den geheimen Ausgang gefunden hat, möchte die Aufmerksamkeit der Assassinen aber nicht unnötig auf sich lenken. Zac und Bronto stimmen im zu und sie machen sich auf den Weg zurück zu Ivan Flachpfanne, der äußerst nervös am Unterstand auf die Gruppe wartet. Als er sie sieht, kommt er schon auf sie zu und fragt nach, ob alles erledigt wäre. Die Gruppe berichtet von dem gefährlichen Monster, das sie bezwungen haben und bestätigen ihm, dass dieser Teil der Kanalisation jetzt sicher ist. Zur Beruhigung Ivan Flachpfannes erklären unsere Helden sich dazu bereit, die Bergung zu überwachen, damit die Mitarbeiter und Flachpfanne selber heil wieder aus der Kanalisation finden. Außerdem müssen sie ja eh dem Bergungsteam den Weg zeigen. Anschließend müssten sie allerdings weiter in die Kanalisation, erklärt Bronto, da dort unerwartet viel los war und sie noch wichtige Dinge zu erledigen hätten. Da der Auftrag nun als fast abgeschlossen betrachtet werden könnte, möchten unsere Abenteurer natürlich jetzt auch bezahlt werden und Ivan Flachpfanne gibt jedem murrend den abgesprochenen Lohn.

Die Bergung verläuft problemlos, es tauchen keine weiteren Alligatoren oder sonstige Monster auf, sehr zur Beruhigung von Flachpfanne, der in der Kanalisation einen sehr verängstigten Eindruck macht. Berthold, Bronto und Zac sind froh, nicht so viel mit der Bergung zu tun zu haben und etwas abseits Wache halten zu können. Berthold vergeht bei dem Anblick auch jeglicher Sinn auf einen Schokoriegel.

Wieder allein in der Kanalisation bleibt nun nur noch eines, nämlich Ankh-Morpork vor den Dekonstruktivisten zu bewahren. Zac schlägt vor, auf der Suche nach dem Zünder für die ganze Aktion sollten sie noch so viele Kisten mit dem hochexplosiven Pulver Nr. 1 wie möglich einmatschen bzw. sabotieren. Ein Blick auf die Karte zeigt ihnen, welche Kisten sie schon aus dem Verkehr gezogen haben, wo sie noch nicht waren und wo evtl. noch Kisten stehen könnten. Sie gehen davon aus, dass die entrollten Zündschnüre sie dann zum Hauptquartier der Künstler führen würden. Auf ihrem Weg treffen sie auf keinen Künstler mehr, allerdings finden sie an vielen Stellen, wo zuvor nur Kreidemarkierungen waren, jetzt einsatzbereite Kisten, die Künstler waren also in der Zwischenzeit auch fleißig. Alles sieht so aus, als ob die Aktion kurz vor ihrem Höhepunkt steht. Bei der letzten gefundenen Kiste angelangt, verfolgt die Gruppe die Zündschnur weg von den gestapelten Kisten. Sie stellen fest, dass tatsächlich aus anderen Gängen Zündschnüre auf ihren Weg münden. Letztendlich laufen alle Schnüre zusammen und führen in eine verschlossene Falltür. Das muss es also sein: Das Zentrum der Dekonstruktivisten-Kunstaktion.

Ab in den Untergrund – Das Finale

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