Kefas Welt

aus dem Leben einer Referendarin

Ab in den Untergrund 3

Posted By Kefa on 4. November 2008

So, endlich gibt es einen weiteren Teil unserer Scheibenweltstory… Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, weiter zu schreiben, entschuldigt bitte. Aber, einige wissen es schon, unter anderem ist die eine Katz in der Zwischenzeit krank geworden und da hatte ich irgendwie nicht so recht die Schreiblust… Nun kann es aber weiter gehen, viel Spaß mit Teil 3!

Ab in den Untergrund 1
Ab in den Untergrund 2
„Wir müssen sofort zur Wache“, schlägt Bronto vor und alle stimmen mit ein. Nach kurzer Überlegung kommen sie aber darauf, dass diese ganze Kanalisationsgeschichte ja noch geheim ist und die Wache nichts von den Bemühungen des Patriziers weiß, hier einen Anschluss zu legen. Also beschließen sie doch, erstmal zum Patrizier zu gehen. Der Einwand, dass dann aber herauskomme, dass Ivan Flachpfanne Probleme hat, wird aufgrund der Dringlichkeit nicht weiter beachtet. Wenn die ganze Stadt zusammenbricht und Ivan Flachpfanne bzw. seine Mitarbeiter dem Patrizier nichts von der Gefahr gesagt haben, dann möchte keiner in der Nähe des Patriziers sein. Bevor sie irgendwas anderes machen, müssen sie das hier unbedingt unterbinden, ansonsten fällt ihnen die Stadt auf den Kopf. Zac kommt auf die Idee, diese Kiste zu sabotieren, also matscht er die Kiste mit Hilfe seiner Zauber ordentlich zu und löst die Zündschnur. Berthold schlägt vor, auf dem Rückweg noch an einigen eingezeichneten Punkten auf der Karten von den Helden vorbei zu gehen, um auch dort die Kisten zu sabotieren. Es wäre hilfreich, so viele wie möglich zu erwischen, bevor sie die Kanalisation verlassen. Die Gruppe stimmt zu und sie machen sich also auf den Weg.
Sie finden zwei weitere Kisten, allerdings ohne Künstler, so dass sie auch diese in aller Ruhe zumatschen und sabotieren können. Dann machen sie sich auf den Weg zum Ausgang der Kanalisation im Park des Patriziers.

[Bevor sie nun gleich schon den ganzen Fall lösen, obwohl wir noch gar nicht fertig sind, muss ich mir eine Ablenkung überlegen. Immerhin sind Marius und Ludovicus noch immer nicht gefunden. Außerdem dürfen sie natürlich nicht zur Wache gehen bzw. die Wache darf nicht sofort reagieren] Bei dem Ausgang fällt ihnen dieses Mal ein merkwürdiger Geruch auf, den sie bisher noch nicht bemerkt haben. Er kommt aus dem Tunnel, in den sie bisher noch gar nicht gegangen sind. Sie erkennen, dass es Verwesungsgeruch ist und Berthold beschließt, wenn Marius und Ludovicus tatsächlich schon so riechen, dann können sie warten, bis das mit der Stadt geklärt ist. Bronto vermerkt den komischen Geruch auf der Karte der Helden und sie gehen zurück an die Oberfläche.

Sie kommen zum Palast des Patriziers. Dort versuchen sie, ins Innere zu gelangen und die Palastwache lässt sie auch in den ersten Wartesaal. Nach einiger Zeit kommt Rufus Drumknott zu ihnen und fragt nach ihrem Anliegen. Die Gruppe erzählt kurz, was sie herausgefunden haben und dass die ganze Stadt in Gefahr ist. Drumknott wird ein wenig bleich, als er das hört und er verspricht der Gruppe, dass er dem Patrizier sofort Meldung machen wird und auch der Wache einen Boten schicken will. Die Gruppe bittet er jedoch, sofort wieder in die Kanalisation zu gehen und Schlimmeres zu verhindern, bis Hilfe eintrifft. Außerdem möchte er über jede weitere Kleinigkeit in dieser Sache unterrichtet werden. Etwas nervös geworden schickt er die Gruppe mit den besten Wünschen wieder in die Kanalisation.

Die Gruppe geht ohne zu Murren [Puh!] und untersucht als nächstes den Gang, aus dem der Gestank kommt. Dieser ist so stark, dass sie ihm ohne Probleme folgen können. Außerdem nehmen sie ein leicht grünliches Leuchten wahr, welches immer stärker wird, je weiter sie den Gang entlang gehen. Plötzlich entdecken sie an einer Ecke die Überreste von zwei Menschen. Allerdings sind sie ziemlich schlimm zugerichtet. Es fehlen mehrere Gliedmaßen, ein abgetrennter Arm liegt etwas abseits herum. Zac kann den Gestand nicht mehr aushalten und muss sich leider übergeben. Nach einer etwas genaueren Untersuchung stellen sie fest, dass es sich wohl um die beiden Klempner handelt, da entsprechendes Werkzeug auf dem Boden verteilt liegt. Außerdem entdeckt Bronto, dass in der Hand des abgetrennten Armes etwas ist. Sie versucht, die Hand vorsichtig zu öffnen und es gelingt ihr sogar, ohne den Inhalt zu beschädigen. Sie entknittert das dreckige, zusammengeknüddelte Pergament und entdeckt, dass auch Marius und Ludovicus scheinbar eine Karte gezeichnet haben. Sie ist schwer zu lesen, weil man bei dem Schummerlicht auf geknittertem Pergament kaum was erkennt. [Wir saßen ja tatsächlich bei Kerzenlicht und die Karte hatte ich vor dem zusammenknüllen noch im Garten im Beet gewälzt :-D ]

Diese Karte zeigte den Abschnitt westlich vom Patrizierpalast, denn Marius und Ludovicus hatten sich nur hier aufgehalten. Neben dem Gang Richtung Stadt steht nur „koHmisHe GereusHe“ und ungefähr an der Stelle, wo unsere Gruppe sich jetzt befand, steht „koHmisHes LeucHten“ mit einem Pfeil den Gang runter. Die Gruppe berät kurz, wie sie die beiden bergen wollen, allerdings stellen sie fest, dass sie dafür wohl Säcke benötigen werden, weil man ansonsten nicht alle Einzelteile mitbekommt. Die Karte, die Bronto gefunden hat, sollte als Beweis für Flachpfanne reichen, dass seine beiden Mitarbeiter tot sind. Bevor sie jedoch zurück an die Oberfläche gehen, wollen sie diesen Teil der Kanalisation noch weiter erforschen, denn er sieht nicht so groß aus. Auf der Karte der Heldengilde, die scheinbar vor den Klempnern schon hier gewesen sein muss, ist zum Beispiel ein Ausgang zur Assassinengilde eingezeichnet. Dieser ist zwar mit einem Fragezeichen versehen, aber trotzdem kann es Berthold kaum erwarten, dort nachzuschauen und am besten Herrn Binder zu schocken, wenn er plötzlich aus den Kellern der Assassinenbibliothek kommt. Bronto schlägt allerdings vor, erst mal das grüne Leuchten genauer zu untersuchen, da es sich scheinbar in einer Sackgasse befinden muss. Zac hat sich inzwischen wieder etwas gefangen und er ist froh, dass sie sich von dieser Stelle entfernen, egal wohin.

Die Gruppe geht also weiter den schmalen Gang entlang, aus dem das Leuchten kommt. Sie erreichen nach kurzer Zeit eine kleine Höhle, in der ein kleiner See ist. Aus der Decke kommt ein Rinnsal einer grünen Flüssigkeit, welche in den See fließt. Das Leuchten kommt direkt aus dem Wasser. Zac versucht, sich zu orientieren und stellt fest, dass sie sich wahrscheinlich unter der Unsichtbaren Universität befinden. Möglicherweise ist hier alles magisch verstrahlt, das könnte auch das Leuchten erklären. Zac rät zur Vorsicht. Da die Klempner so übel zugerichtet waren, schlägt Berthold vor, dass sie sich mit dem, was auch immer hier haust, nicht anlegen wollen. Ihm sitzt noch immer der Schock in den Knochen, dass er gegen ein Monster aus den Kerkerdimensionen kämpfen musste. Bronto allerdings schaut sich noch ein bisschen in der Höhle um und entdeckt viele Knochen, darunter auch menschliche. Als sie dann plötzlich auch noch einen Schatten im See seine Kreise ziehen sieht, bewegt sich die Gruppe schnell wieder Richtung Höhlenausgang.

Ab in den Untergrund 4

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