Kefas Welt

aus dem Leben einer Referendarin

Wochenende in Hamburg II

Posted By Kefa on 12. Februar 2010

Im letzten Monat war es mal wieder Zeit für einen Besuch bei Kaoz und Annie in Hamburg. Zu der Zeit fand dort auch die Tutanchamun-Ausstellung statt, welche wir natürlich direkt mal besucht haben. Das war meine erste Ausstellung mit Headset und Audio-Kommentaren und es hat mir super gefallen. Man geht viel entspannter durch die Ausstellung, wenn man die Infos erzählt bekommt. Es ist auch längst nicht so anstrengend und ermüdend, da man eben nicht so viele Texte lesen muss. Glücklicherweise durfte man sogar Bilder in der Ausstellung machen, wenn  man ohne Blitz knipste.

Darum möchte ich euch ein paar der Bilder nicht vorenthalten:

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Sperrmüll? Ach nee, Grabbeigaben… :) Totengott Anubis bewacht den Schrein

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Sarg ohne detailliertes Gesicht (links) und der Pharao mit Goldmaske

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Die Goldmaske und der Streitwagen des Pharaos

Die Ausstellung war sehr interessant und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Anschließend haben wir noch eine Runde ge”cache”t, denn natürlich findet man auch in der Nähe der Ausstellung Geocaches. :D

Den Abend haben wir dann gemütlich ausklingen lassen, indem wir in Fenris’ Geburtstag reingefeiert haben. Dabei haben wir interessante Dinge beim Wein festgestellt, den wir mitgebracht hatten. Als Annie nämlich das letzte Glas einschenkte und austrinken wollte, bot sich uns folgendes Bild:

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Lecker Dinge sowohl im Glas als auch in der Flasche…
Mjami, wir waren schon leicht angewidert und froh, dass wir teilweise nur Bier getrunken hatten… Annie versicherte uns aber, dass der Wein bisher geschmeckt hat. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es sich hierbei wohl um Ablagerungen handelt, die man in der “Weinsprache” als Depot bezeichnet. Bisher haben wir scheinbar immer zu billigen Wein gekauft, hrhr. Wenn man Wikipedia glauben darf, hat ein Wein, der ein Depot aufweist, die Trinkreife erreicht. Soso… Qualitätsmerkmal Glibber. Dann wissen wir ja nun für die Zukunft Bescheid.

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Comments

7 Responses to “Wochenende in Hamburg II”

  1. Norbert sagt:

    Ja, diese Ablagerungen sind normal. Man findet sie immer wieder mal in Wein, dagegen kann man nichts machen. Wein ist nun mal ein Naturprodukt, ohne Emulgatoren und ohne Stabilisatoren.

    Hauptsächlich ist es Fruchtzucker, also absolut unbedenklich.

  2. Tammo sagt:

    “”Hauptsächlich ist es Fruchtzucker, also absolut unbedenklich.”"
    Das ist schlicht und ergreifend falsch.
    Der Fruchtzucker ist längst umgesetzt in Allohol.
    Der ‘Trub’ sind Ablagerungen im Rotwein. Trub oder Bodensatz besteht aus Hefen, Bakterien, Weinstein und andern Bestandteilen, die sich vorwiegend bei der Gärung am Boden absetzen. Viele Rotweinwinzer filtrieren den Wein, um ihn von letzten Schwebeteilchen zu befreien. Beim Filtrieren gehen jedoch immer auch wichtige Geschmackspartikel verloren. Deshalb verzichten qualitätsorientierte Winzer bei Weinen, die lange ausgebaut wurden, zunehmend auf eine letzte Filterung.
    Im Weißwein findet man manchmal Weinstein(kristalle). Weinstein kommt besonders häufig bei Weinen aus spät gelesenen Trauben wie Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese vor. Er scheidet sich in Form von kleinen Kristallen aus.

    LG
    Tammo ( Hobbywinzer )

  3. Norbert sagt:

    @Tammo

    Dann waren meine Informationen wohl falsch, obwohl sie eigentlich von einem Verkäufer stammen. Danke für die Aufklärung.

  4. Kefa sagt:

    Ach, das ist ja interessant. Ja, vielen Dank! :)

  5. Tammo sagt:

    … und noch ein ‘Gedicht’:
    Als ‘dekantieren’ bezeichnet man das behutsame Umfüllen des Weines aus der Flasche in eine andere Flasche oder Glaskaraffe ( gibts u.a. gerade bei Tschibumm ).
    Fakt ist, dass gerade bei älteren Rotweinen das Dekantieren besonders wichtig ist, da sich oftmals während der jahrelangen Lagerung ein sogenanntes Depot in der Flasche absetzen kann, was dann beim einschenken direkt in das Glas gelangen könnte und beim ständigen hin und her schwenken der Flasche ständig von neuem aufgewühlt werden würde. Daraus ergibt sich, dass gerade bei den alten Rotweinen das Dekantieren wirklich nötig ist.
    Fazit:
    Guten Rotwein mindestens 30 – 60 Minuten vor dem Ausschenken dekantieren !
    Wichtig: Es ist unabdingbar, dass die betreffende Flasche mindestens 24 Stunden aufrecht steht, damit eventuelle Trubstoffe zum Flaschenboden absinken können.
    Für das Dekantieren benötigt man:
    1. Einen weißen Hinter-/Untergrund
    2. eine Lichtquelle wie eine kurzstumpige Kerze
    3. ein Tuch für eventuelle Ausrutscher
    4. eine leere und saubere Weinflasche
    5. eine Trichter
    Dann öffnet man die (volle *lol*) Flasche möglichst erschütterungsfrei, nimmt sie sanft hoch und kippt sie vorsichtig um gut 90 Grad über den Trichter, der in der leeren Flasche steckt.
    Unter der zu leerenden Flasche steht die Lichtquelle, die zeigt, wann das Depot zum Flaschenhals aufsteigt. Nun gießt man in einer Bewegung – ohne abzusetzen – den Inhalt gleichmäßig, sehr behut- und langsam in den Trichter, bis man das Aufsteigen des Depots erkennt. Dann stoppen – den Rest in der Flasche lassen.
    Aus der ‘neuen’ Flasche servieren.
    Das gleiche gilt für die Glaskaraffe …

    Natürlich wird aus einem Discounterrotwein kein Spitzengewächs nur durchs Dekantieren. Aber hochklassige Lagenrotweine haben in eigenen Versuchen deutlich an Aromatik gewonnen, zeigen eine größere Tiefe.
    Wer Zeit hat, sollte es sich gönnen einen Wein in der Karaffe zu beobachten, d.h. die Entwicklung in der Karaffe (oder im Glas) über einige Stunden durch regelmäßiges Probieren zu beobachten. Es ist höchst interessant, wie sich einige Weine entwickeln.

    … und das ganze Procedere macht auch noch Schpaasss !
    Und jetzt muss ich dringend in meinen Keller …

    LG
    Tammo

  6. Kefa sagt:

    Haha, herrlich! Vielen Dank für die Beschreibung.
    Das müsste man tatsächlich mal ausprobieren.

    Wenn du der Tammo bist, an den ich gerade denke, dann müssen wir uns für “Einfach ?” ja mal lieber zum Wein anstatt zum Kaffee verabreden, hihi.
    Ich hoffe, es hat bald ein Ende mit dem Schnee, damit wir das in Angriff nehmen können. ;-)

  7. Tammo sagt:

    “Wenn du der Tammo bist, an den ich gerade denke,…”

    Das ich das noch erleben darf *lol*

    Ich denke, dass ich der bin.

    LG
    Tammo

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