Kefas Welt

aus dem Leben einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin

Schon gelesen habe ich (zufällige Auswahl)

Clickertraining

Da ich heute schon so fleißig am Bloggen bin, darf natürlich auch der Katzencontent nicht fehlen. Ich mache seit einiger Zeit mehr oder weniger regelmäßig Clickertraining mit den Katzen. Mit Schrecken habe ich heute festgestellt, dass ich darüber noch nie gebloggt hab, das geht natürlich nicht.

Clickertraining funktioniert folgendermaßen:

Man konditioniert die Katze auf ein Geräusch, nämlich den “Klick”. Man sollte ein Geräusch nehmen, was nicht alltäglich ist. Es gibt extra Clicker für Hunde zu kaufen, man kann Knackfrösche für Kinder nehmen, einen speziellen Kugelschreiber, der etwas lauter klickt, oder, wie ich, mit der Zunge schnalzen. Hundeclicker sind oftmals etwas zu laut für Katzen, da sie von den Hunden auch draußen auf der Wiese hörbar sein müssen. Kugelschreiber benutzt man evtl. zu häufig im Alltag, das verwirrt die Katze. Wenn man einfach mit der Zunge schnalzt, dann hat man sogar beide Hände frei, darum habe ich diese Alternative gewählt. Ich habe beide Katzen auf den gleichen Klick konditioniert. Da ich bei den Kommandos immer den Namen mit spreche und mich den Katzen zuwende, wissen sie eigentlich immer, wer gemeint ist.

Ich habe damit begonnen, immer beim Klick ein Leckerli zu geben. Das macht man, damit die Katzen schon mit dem Klick alleine etwas positives verbinden. Ich wiederholte einige Male Klick –> Belohnung, Klick –> Belohnung. Nach 10 bis 15 Malen sitzt bei der Katze, dass es beim Klick was gibt. Das hat jetzt den Vorteil, dass man mit dem Klick sekundengenau belohnen kann, nämlich immer genau dann, wenn die Katze etwas Gewünschtes macht. Das Leckerli kann es dann auch mal ein paar Sekunden später geben, das heißt, man kann es in Ruhe rauskramen, die Belohnung passierte ja schon durch den Klick. Der genaue Zeitpunkt ist wichtig, damit die Katze weiß, wofür genau sie eigentlich belohnt wird. Außerdem sollte man verhindern, dass man sie schon mit dem Leckerli in der Hand lockt. Dann führt die Katze nämlich die Bewegung (wahrscheinlich zu der Hand) nicht so bewusst durch, als wenn sie kein Lockleckerli sieht bzw. sie lernt nicht “Bewegung zur Hand / zum Target”, sondern immer nur, bei allen Tricks “Bewegung zum Leckerli”.

Jetzt kann man anfangen mit den ersten Tricks. Da man Katzen nicht irgendwelche Tricks aufzwängen kann, muss man schauen, was die Katze an Verhalten anbietet. Vielleicht kann man sie durch Zeichen oder Targets (beliebige Gegenstände) zu irgendwas animieren, so wie ich es mit unserem ersten Trick, dem High Five gemacht habe: Ich habe die Hand gehoben und gewartet, was die Katze macht. Ich weiß nicht, ob Patty wusste, dass mein Arm sowas wie ihre Pfote ist, jedenfalls hat sie ziemlich schnell einfach auch ihre Pfote gehoben. Das habe ich natürlich sofort geklickt, man nennt das auch “Verhalten einfangen”. Diese Übung haben wir ein paar Mal wiederholt, bis sie saß. Irgendwann habe ich nicht mehr nur geklickt, wenn Patty nur die Pfote gehoben hat, sondern nur noch dann, wenn ihre Pfote dann auch meine Hand berührte. Dazu habe ich dann irgendwann ihren Namen und das Kommando High gesagt, fertig war die Übung.

Für das Targettraining nimmt man einen Stab oder Stift, mit dem man die Katze etwas lenken kann. Zunächst übt man “Nase an Target”, was eigentlich ziemlich einfach geht, weil Katzen einfach alles anschnuppern, was man ihnen vor die Nase hält. Berührt sie den Stab, wird geklickt. Wenn das sitzt, kann man die Entfernung zwischen Katze und Stab vergrößern, um die Katze zum Folgen zu animieren. Dieses Hilfsmittel kann man später hervorragend benutzen, um neue Tricks einzuüben, wie zum Beispiel von Stuhl zu Stuhl oder durch Reifen springen. Targets können auch Spielmäuse, Bürsten oder Kartons sein. Sie eignen sich gut, um beim Clickern was Neues einzuführen. Ein neues Target bedeutet für die Katze, dass sie neues Verhalten anbieten kann / soll.
Es gibt die sogenannte “Kiste der 1000 Tricks” oder so ähnlich. Geübten Katzen kann man einfach einen Karton vor die Nase stellen und sie fangen an, irgendwelche Dinge mit dem Karton zu machen. Man klickt dann immer nur etwas, was sie vorher noch nicht gemacht hat. Die Katze muss also ganz erfinderisch sein, um an ihre Leckerlis zu kommen. Und erstaunlicherweise ist sie das auch, wenn sie erstmal weiß, was sie machen soll.

Ich bin ganz begeistert, wie gut das Clickertraining funktioniert. Leider mache ich es etwas zu unregelmäßig, weil ich nicht jeden Tag Zeit und / oder Lust dazu habe. Erstaunlicherweise kannten aber die Katzen auch nach zwei Wochen Pause noch ihre Tricks, insofern mache ich mir da nicht so einen Stress und versuche zumindest alle zwei, drei Tage entweder zu Clickern oder das Fummelbrett zu befüllen.

Besonders Patty ist sehr begeistert bei der Sache, wenn es los geht. Sie schnurrt dabei unentwegt und ist die meiste Zeit ganz aufmerksam. Sie lernt Dinge schneller als Selmi und bietet neues Verhalten schneller an. Besonders beim gerade neu gelernten “Platz” war es niedlich zu sehen, wie sie erst alle “alten Tricks” ausprobierte und als ich immer noch nicht klickte, sich endlich fallen ließ –> Klick! Sie war sofort Feuer und Flamme, was hatte sie gemacht dass es klickte? Kurzerhand schmiss sie sich wieder hin –>Klick! und schon hatte sie den neuen Trick fast drin. Das Kommando dazu, was man ja immer erst danach einführt, sitzt noch nicht ganz so sicher (Flache Hand auf den Boden und “Platz”), aber das macht nichts. Wir üben weiter. ;)

Ich habe mal versucht, ein paar Eindrücke von unseren Clickersessions auf Video festzuhalten. Das erste Video ist schon etwas älter, zu dem Zeitpunkt haben wir erst zwei Wochen geclickert, dafür aber täglich. Es sind die Tricks High Five, “Nase an Target” und Männchen zu sehen. Selma machte bis dahin nur widerwillig Männchen, manchmal hatte sie auch einfach keine Lust. Patty überschlägt sich fast vor Eifer.

Das zweite Video ist von heute und da macht auch Selma Männchen. Patty zeigt außerdem ihr Platz, allerdings nur mit wenig Elan. Ich hab dieses Mal etwas geschnitten, weil das Video ein paar Längen hatte und man ab und zu nichts sieht. Wir saßen heute extra vorm Fenster, damit die Aufnahmen etwas heller werden. Wenn wir aber den Clickerstandort wechseln, dann irritiert das scheinbar die Katzen, so dass sie nicht auf ihren Plätzen (=Deckchen) sitzen. Darum sitzt Selma meistens im Bild und nicht auf ihrem Platz…

Als Leckerli nehmen wir übrigens keine normalen gekauften Leckerli oder womöglich rohes oder getrocknetes Fleisch sondern Trockenfutter. Wegen Selmas Allergie gibt es hier ja kein Fertigfutter und auch keine gekauften Leckerlis mehr. Das Trockenfutter ist das Allergikerfutter vom Tierarzt, welches bei Selma keinerlei Reaktionen hervorruft und sich somit hervorragend als Clickerbelohnung oder um das Fummelbrett zu bestücken eignet. Ich würde sowieso jedem raten, von Fertigleckerlis Abstand zu nehmen, auch da sind nur ungesunde Dinge drin. ;) Außerdem verclickert man so viel, dass man der Katze keinen Gefallen tut, wenn man sie damit vollstopft.
Trockenfutter, manche nehmen auch Kittentrockenfutter, weil es kleiner ist, eignet sich dafür hervorragend. Und da man ja eh ansonsten im Alltag kein Trockenfutter füttern sollte, ist leckeres Trockenfutter für die Katze Belohnung genug, denn eigentlich mögen sie das ja doch ganz gerne.

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Veränderungen, zu mir!!

Da ich heute frei und somit Zeit hab, muss ich auch im Blog noch mal die neuesten Nachrichten aus dem Hause KeFaenris zusammen fassen.

Ich hatte ja schon angedeutet, dass wir planten, demnächst umzuziehen. Nachdem wir schon ein schnuckeliges Häus’chen fast gekauft hatten, haben wir uns doch noch wieder umentschieden. Denn obwohl das Haus ein Schnäppchen und ziemlich cool war, hätten wir nicht nur ziemlich viel Geld sondern auch Zeit in eine Komplettrenovierung stecken müssen.

Außerdem haben die Banken sich “etwas geziert”, mir ohne Zusage auf einen Referendariatsplatz eine günstige Finanzierung anzubieten. :D
Trotzdem haben wir schon ein paar wertvolle Erfahrungen mit Maklern, Häusern, Bänkern und Besichtigungen gemacht:

  • Die Banken widersprachen sich in einigen Punkten derbe, man sollte auf jeden Fall viele Banken besuchen
  • Fenris’ Noch-Hausbank machte ein denkbar schlechtes Zinsangebot (über 6%) bei der Finanzierung, da gehen wir wohl nicht mehr wieder in.
  • ein Bänker versuchte, für den Kunden immer so viel rauszuholen, dass er eine Woche nach unserem Besuch die Bank verlassen musste (”Ich bin mir nicht sicher, ob das bei ihnen noch klappen würde, ich bin mit der Masche gerade aufgeflogen…”)
  • Anzeigen einiger Makler haben großes Unterhaltungspotential:
    Handverker
    Auf der Webseite dieser Maklerin finden sich übrigens auch schöne Häuser mit Fitnissräumen
  • Makler sind komische Leute und 7,14% Maklercourtage ist zu viel
  • Häuser für den Handverker Handwerker sind mit Vorsicht zu genießen
  • Man sollte sich immer Leute mitnehmen, die schon mal ein Haus gekauft haben… die sehen Sachen, das glaubt man nicht. (Danke an dieser Stelle an Schlantje, Frank und Pommes. ;)

Wir haben uns also entschieden, doch noch ein wenig zu warten und bis es so weit ist, eine Runde Kapital anzusammeln. Da wir das in der Bude, in der wir gerade wohnen, eigentlich ganz gut können, weil sie sehr günstig ist, habe ich aber beschlossen, dass wir dann hier einiges ändern müssen, damit ich es auch noch weitere ein bis zwei Jahre aushalte. Das hatte zur Folge, dass ich angefangen in der Küche, dann im Wohnzimmer, in meinem Kleiderschrank und im Bad alles rigoros ausgemistet habe. In der Küche ist nun immer noch ein Schrank völlig leer und ich weiß nicht, was ich da rein tun soll.
Außerdem planen wir, unsere Sammelsoriummöbel nach und nach auszutauschen gegen etwas, was wir uns selbst gekauft haben, weil wir es toll finden. Bisher sind die meisten Dinge noch “Schmuckstückchen” aus Haushaltsauflösungen von Verwandten und Bekannten, die ich als Studentin natürlich auch gerne angenommen habe.
Zu guter Letzt benötige ich dringend einen richtigen Gefrierschrank für mein Katzenfutter, damit wir auch mal wieder etwas für uns einfrieren können. Ich habe sogar schon eine optimale Lösung ausgetüftelt, wie ein Gefrier- und ein Kühlschrank in die Küche passen, aber uns fehlen noch die Geräte. :) Falls jemand günstig einen guten Unterbaukühlschrank abzugeben hat, kann er sich gerne mal melden.
Außerdem haben wir das Bad mal etwas hergerichtet, so dass man da wieder lieber reingehen mag. Eigentlich könnte das wohl auch mal eine Sanierung vertragen, allerdings hab ich eigentlich keine Lust auf Handverker Handwerker (da hat sie ja was angerichtet ^^) und großen Dreck hier in der Wohnung. Ein neuer Anstrich, neue Fugen und ein neuer Fußboden machen aber schon einiges her, denke ich. Damit überstehe sogar ich noch zwei weitere Jahre hier.

Zu guter Letzt fehlt noch die “Sanierung” des Arbeitszimmers, die ich bisher erfolgreich vor mir hergeschoben hab. Die Sachen aus dem Studium wollen sortiert und geordnet werden, damit ich sie auch im Referendariat noch wiederfinde. Außerdem brauche ich mehr Platz, ich denke über eine UmdieEcke-Erweiterung des Schreibtisches nach. Und ich benötige dringend mehr Regale… Das Arbeitszimmer muss spätestens im April fertig werden, denn, einige werden es auf Twitter oder Facebook ja schon gelesen haben: die neueste Nachricht ist

Ich habe ab dem 1.5.2010 in Bremen einen Referendariatsplatz.

Das heißt, endlich geht es ab in die Schule. Ich freue mich schon sehr darauf, obwohl das natürlich wieder etwas stressiger wird als jetzt. Zum Glück hab ich mich aber ja in der Examenszeit auch nicht besonders stressen lassen, insofern werd ich die Zeit wohl ganz gut rumkriegen.

Bei all diesen ganzen Veränderungen, die so auf uns einprasseln, überlege ich andauernd, ob ich nicht auch mal wieder meine Haare abschneiden lassen sollte… Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Ich räume lieber weiter auf und denke nicht darüber nach. :D

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Bremen kann mehr Klimaschutz!

Heute hab ich mich bei einem Projekt angemeldet, welches über zwei Jahre hinweg den CO2 Verbrauch von Bremer Bürgerinnen und Bürgern erfassen und auswerten wird. Da ich als studentische Mitarbeiterin im ifib schon ein wenig in das Projekt reinschnuppern und mal testweise so einen Rechner ausprobieren konnte, hab ich festgestellt, dass es doch recht interessant ist, mal seinen Verbrauch aufzuschlüsseln und Einsparmöglichkeiten zu entdecken. Meine Katzen beispielsweise sind recht ungünstig für meine CO2 Bilanz, da sie Fleischfresser sind. Da kann ich nun leider nicht einsparen, aber innerhalb des Projektes soll es für die “Nutzer” regelmäßig nützliche Tipps für Einsparmöglichkeiten geben. Ich bin ganz gespannt, wie das Projekt abläuft und vor allem, was dabei heraus kommt.

Der Ablauf gestaltet sich so, dass man regelmäßig im Abstand von zwei Monaten Angaben zu seinem Haushaltsverbrauch macht, also zu Heizung, Strom, Verkehr, Ernährung, Konsum. Das kann man entweder per Telefonbefragung oder online machen. Man führt dann sozusagen ein CO2-Haushaltsbuch, in dem der CO2 Verbrauch umgerechnet eingetragen wird. Man kann entscheiden, ob die Daten und der Fortschritt der Verbrauchssenkung auch auf der Projektseite einsehbar sein oder ob sie nur anonym erfasst werden sollen.

Man verpflichtet sich, in den Jahren 2010 und 2011 seinen Verbrauch um 2% zu senken. (Was passiert eigentlich, wenn man das nicht schafft?)
Man erhält einen Newsletter mit Tipps zur Einsparung und kann sich mit den anderen Beteiligten über das Ganze auf der Seite austauschen.
Außerdem bekommt man Punkte für die Abgabe der Daten, für die man am Ende Prämien in Form von klimafreundlichen Produkten (was auch immer das sein mag) erhalten kann.

Also liebe Bremer, wenn auch ihr euren CO2 Verbrauch mal etwas ausmisten wollt, dann macht doch auch mit. ;) Ich werde natürlich über meine Bilanz in unregelmäßigen Abständen berichten.

Anmelden kann man sich auf dieser Seite. Dort gibt es auch noch ausführlichere Infos zu dem Projekt.

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Achtung: Katzencontent

Ich hab mal wieder lustige Filmchen von den beiden Mistviechern gedreht.

Im ersten Film hab ich mal ihr Verhalten beim BARF Zubereiten festgehalten, denn erstaunlicherweise gehen sie nicht wie verrückt über Tische und Bänke, wenn ich mit dem Fleisch rum hantier. Sie sind zwar interessiert, aber es ist nicht so, dass sie versuchen, über das Fleisch herzufallen. Es würde wahrscheinlich anders aussehen, wenn ich den Raum verlassen würde, aber das will ich lieber gar nicht austesten. :)


Das Stück Fleisch ist übrigens schön fettes Muskelfleisch vom Rind, dieses mal auch besonders blutig. Nicht zum menschlichen Verzehr geeignet. ;)

Das zweite Video ist heute entstanden, denn das neue Katzenspielzeug ist angekommen. Ich hab mir mal ein geschirrspülergeeignetes Fummelbrett gegönnt, da die selbst gebauten Bretter so schnell kaputt gehen und schlecht sauber zu halten sind. Das musste natürlich sofort eingefummelt werden. Ich finde, man sieht, dass Patty schon Fummelerfahrung hat. Selma ist, wie immer, zurückhaltender, was ihrem Gewicht aber ja auch nicht schadet. :D
Zu guter Letzt kommt sie ja doch wieder dazu und erfummelt noch ein paar Bröckchen. Leider hört man auf dem Video nicht, wie Patty bei der ganzen Fummelei schnurrt. Es scheint ihr jedenfalls sehr zu gefallen.

Teil I:

Teil II:

Edit: Ich musste das Video teilen, da es sonst zu lang ist.

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Wochenende in Hamburg II

Im letzten Monat war es mal wieder Zeit für einen Besuch bei Kaoz und Annie in Hamburg. Zu der Zeit fand dort auch die Tutanchamun-Ausstellung statt, welche wir natürlich direkt mal besucht haben. Das war meine erste Ausstellung mit Headset und Audio-Kommentaren und es hat mir super gefallen. Man geht viel entspannter durch die Ausstellung, wenn man die Infos erzählt bekommt. Es ist auch längst nicht so anstrengend und ermüdend, da man eben nicht so viele Texte lesen muss. Glücklicherweise durfte man sogar Bilder in der Ausstellung machen, wenn  man ohne Blitz knipste.

Darum möchte ich euch ein paar der Bilder nicht vorenthalten:

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Sperrmüll? Ach nee, Grabbeigaben… :) Totengott Anubis bewacht den Schrein

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Sarg ohne detailliertes Gesicht (links) und der Pharao mit Goldmaske

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Die Goldmaske und der Streitwagen des Pharaos

Die Ausstellung war sehr interessant und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Anschließend haben wir noch eine Runde ge”cache”t, denn natürlich findet man auch in der Nähe der Ausstellung Geocaches. :D

Den Abend haben wir dann gemütlich ausklingen lassen, indem wir in Fenris’ Geburtstag reingefeiert haben. Dabei haben wir interessante Dinge beim Wein festgestellt, den wir mitgebracht hatten. Als Annie nämlich das letzte Glas einschenkte und austrinken wollte, bot sich uns folgendes Bild:

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Lecker Dinge sowohl im Glas als auch in der Flasche…
Mjami, wir waren schon leicht angewidert und froh, dass wir teilweise nur Bier getrunken hatten… Annie versicherte uns aber, dass der Wein bisher geschmeckt hat. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es sich hierbei wohl um Ablagerungen handelt, die man in der “Weinsprache” als Depot bezeichnet. Bisher haben wir scheinbar immer zu billigen Wein gekauft, hrhr. Wenn man Wikipedia glauben darf, hat ein Wein, der ein Depot aufweist, die Trinkreife erreicht. Soso… Qualitätsmerkmal Glibber. Dann wissen wir ja nun für die Zukunft Bescheid.

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Stöckchen-Alarm: Komische Fragen

Da ich heute Strohwitwe bin, muss ich mir ja irgendwie die Zeit vertreiben. Da trifft es sich hervorragend, dass ich beim Aufarbeiten meiner Feeds bei Magda ein Stöckchen gefunden habe. Mal sehen, wie komisch die Antworten werden. :)

Wie alt wirst du in drei Monaten sein?
30 und ein paar Zerquetschte.

Denkst Du, Du wirst bis dahin verheiratet sein?
Auf keinen Fall!

Was ist zurzeit dein Klingelton?
Das Chocobo-Theme aus Final Fantasy 7

*tanz*

Mein SMS-Ton ist übrigens dieser:
http://www.entertonement.com/clips/jprgxwdgbr–Victory-Fanfare-VariationPlaystation-Final-Fantasy-VII–Games-

In wie vielen Städten hast du bisher gelebt?
In zweien, nämlich Delmenhorst und Bremen.

Bevorzugst Du in Schuhen herumzulaufen, auf Socken oder barfuß?
Kommt auf die Jahreszeit an. Im Winter und zuhause in Socken oder Hausschuhen, draußen in anständigen, wetterfesten Schuhen. Im Sommer barfuß oder in Schlappen, man sagt ja jetzt Flip-Flops.
An dieser Stelle kommt die berühmt-berüchtigte Schuh-Frage zum Tragen. Einer der Top-Suchbegriffe, mithilfe derer dieser Blog gefunden wird, ist immer noch Kefas Schuhe. :) Ich habe übrigens immer noch nicht mehr als 3 Paar.

Was ist deine Lieblingseiscreme?

Stracciatella.

Hast du eine bestimmte Art und Weise, wie du im Bett schläfst?
Generell in der Waagerechten, ansonsten richte ich mich da ganz nach der Katze. ;-)

Bist du eine laute Person?

Nein, ich glaube, ich bin eher leise. Zumindest vorerst, ich muss nämlich erstmal die Lage sondieren.

Wie alt bist du?
30 und ein paar weniger Zerquetschte…

Kannst du Poker?
Nein.

Schon mal jemanden geküsst, deren oder dessen Name mit “D” anfängt?
Ja. Qualifiziert mich das jetzt für irgendwas?!

Würdest du deine Nase piercen lassen?
Nicht noch einmal, denn ein Ring in der Nase reicht vollkommen aus. :) Den würd ich allerdings jederzeit wieder stechen lassen.

Bist du neugierig?
Ja.

Kennst du eine, die schwanger ist?
Ja, allerdings eher entfernt.

Würdest du ohne deine Eltern zurecht kommen?
Was für eine komische Frage (ach ja, so heißt ja das Stöckchen…).
Ja, ich wohne schon seit über 10 Jahren alleine und komme durchaus gut zurecht. Das heißt allerdings nicht, dass ich mich nicht mehr mit meinen Eltern bespreche. ;-)

Letzter Film, den du gesehen hast?
Die letzte Doppelfolge von Battlestar Galactica bei Kaoz und Annie in Hamburg. Ich war ein wenig enttäuscht. Zu viel Happy End und zu wenig Aufklärung… Schade!

Ist es in der Regel einfach für andere, dich zum Lachen zu bringen?
Das kommt ganz darauf an, ob Andere in der Regel Dummsabbeln hoch genug geskillt haben. :)

Was hast du zuletzt in deinen Mund geschoben?
Ich überlege und teste gerade krampfhaft, ob man sich beim Biertrinken die Flasche tatsächlich in den Mund schiebt…
Meine Antwort lautet nach intensiver Prüfung: ein Käsebrötchen.

Wer hat zuletzt für dich gekocht?
Die Mensa der Bremer Uni.

Wer hat dich zuletzt angerufen?
Meine Mutter.

Liest du den Sportteil der Zeitung?
Nein.

Hast du eine gute Beziehung zu deinem Bruder/Schwester?
Jau.

Was für Bilder hängen in deinem Zimmer?
Drachenbilder von Ciruelo, meine eigenen und eins von Manong.

Wie siehst du aus: wie Mama oder Papa?
Eher wie Papa, glaubsch.

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch ein einziges Getränk zu dir nehmen dürftest, welches wäre das?
Bier. Wasser.

Was liegt rechts neben dir?
Die Maus auf einem tollen Katzenmousepad, ein Stapel Spiele-CDs und ein Haarband.

Schon mal irgendwo ins Wasser gefallen?
Unabsichtlich gefallen? Nein. Rein gesprungen  oder rein geworfen worden? Ja

Ich finde, das ist eine ziemlich bescheuerte komische letzte Frage… Wer sich genauso langweilt wie ich, darf sich das Stöckchen gerne weg nehmen.

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Pl0gbar #11 in der Abfertigung

Gestern war ich auf meiner erste Pl0gbar. Nachdem ich bisher immer verhindert war, weil der erste Mittwoch im Monat für mich ein ungünstiger Termin ist, lag die Pl0gbar zum ersten Mal auf einem Dienstag. Fenris wollte mich ungern begleiten, also fragte ich Baum, ob er nicht Lust hätte. Er kam gerne mit.

Montag Mittag fragte ich einen der Organisatoren, Norbert, noch, ob sich schon interessante Referenten gemeldet hätten, da fiel ihm kurzerhand ein, dass ich doch sehr gut einen Vortrag über Geocaching halten könnte. :D Da war ich natürlich erstmal etwas überrumpelt. Thematisch passte das Thema aber ganz gut zu dem geplanten Vortrag von Marius, welcher sich mit “Location Based Games” auseinandersetzen wollte. Nach kurzer Überlegung habe ich dann zugestimmt, auch wenn ich in der kurzen Zeit keine Folien mehr machen konnte/wollte. Ich hab mir gedacht, dass ich durchaus in der Lage bin, 10 Minuten über Geocaching zu reden. Mit Munitionsbox, gefüllt mit “Versteckerutensilien”, Navis und Cachertasche bewaffnet, machten wir uns also gestern Abend auf den Weg zur Abfertigung. Da ich nun auch noch einen Vortrag hielt, musste Fenris natürlich doch mit kommen und sich das angucken. Seine bereits im Vorfeld angedrohten “schlauen Zwischenbemerkungen” hat er glücklicherweise für sich behalten. :D

Wir trafen dort jede Menge nette Leute, die ich teilweise zumindest schon mal irgendwo (natürlich Twitter, hehe) gelesen hatte. Ich durfte dann auch direkt die Vortragsrunde eröffnen und habe versucht, den Leuten zu erklären, was Geocaching ist. Der coolste Kommentar kam anschließend von Norbert: “Jetzt weiß ich endlich, was ich da bei Gowalla immer mach!!!” Ich hab es ja schon immer boshafterweise als “Geocaching für Arme” bezeichnet. *duck*

Anschließend hat Marius erklärt, was es mit “Location Based Games” auf sich hat. Das fand ich auch ganz spannend, zumal ich diese ganzen Anwendungen ja gar nicht kenne. Irgendwie hab ich eine Abneigung dagegen, dass ins Internet hinausposaunt wird, wann ich mich wo aufhalte. Das geht auch meine Freunde nichts an. Interessanterweise werden diese Games ja wohl stellenweise als neuartige Rabattkarte benutzt. Wer 50 mal im gleichen Café eincheckt, bekommt einen Kaffee gratis. Mir wären meine Geodaten ja zu kostbar, um damit einen lausigen Kaffee zu zahlen, aber gut, jedem das Seine. Die Folien dazu findet man übrigens hier.

Zum Schluss klärte uns Björn über eBooks auf. Ebenfalls für mich interessant, weil ich so überhaupt keine eBooks lese und darum auch hier überhaupt keine Ahnung hatte. Ich hab da irgendwie lieber mein Buch in der Hand. Das wird zumindest vorerst auch weiterhin so bleiben. Trotzdem hat mir die Übersicht über die Geräte, Formate, Konverter und Tools durchaus gefallen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass eBooks für bestimmte Leute und Situationen durchaus Sinn machen. Die Folien zu diesem Vortrag findet man hier.

Anschließend haben wir noch ein wenig geplaudert und ich hab endlich mal ein Netbook aus nächster Nähe gesehen. Ich fand es ganz ansprechend. Falls Schleppi irgendwann mal den Geist aufgeben sollte *aufHolzklopf*, werde ich noch mal genauer darüber nachdenken.

Das war insgesamt also ein sehr interessanter Abend, da komm ich gerne wieder vorbei. Leider nicht beim nächsten Mal, denn das ist ein Mittwoch. *doh*

Ein Review von Norbert und Susanne gibt es hier und die nächste Pl0gbar wird am 3.3.10 in der Abfertigung stattfinden.

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Veggiday und anderer Schwachfug

Gestern habe ich erfahren, dass ab heute in Bremen jeder Donnerstag einVeggiday sein soll. Alle Bremer sollen an Donnerstagen kein Fleisch essen und so CO2 einsparen, weil Fleisch ein Klimakiller ist. Restaurants, Kantinen und Bildungsinstitutionen werden angesprochen, um sich daran zu beteiligen.

Als ich das gelesen und mich ein bisschen auf der VeggiDay-Seite umgeschaut hab, platzte mir dann doch fast der Kragen. Wenn ich nämlich eins nicht ab kann, dann ist das irgendjemand, der meint mir vorschreiben zu müssen, irgendwie zu handeln, nur weil er das für richtig hält. Meinetwegen sollen die ganzen Spinner alle donnerstags kein Fleisch mehr essen. Das ist mir echt scheiß egal. Aber ich lass mir doch nicht vorschreiben, wann ich denn bitteschön Fleisch esse und wann nicht. Mir ist durchaus bewusst, dass man nur wenig Fleisch essen sollte, was ich sowieso tue. Diese Aktion erinnert mich aber irgendwie an die vom letzten Jahr, wo alle Welt zu ner bestimmten Uhrzeit die Lichter für 5 Minuten ausgestellt hat. Wozu soll sowas gut sein? Um sein Gewissen zu beruhigen?

Ich finde, wenn man wirklich was für das Klima tun will, sollte man sich lieber informieren anstatt in blinden Aktionismus zu verfallen. Ja, ich weiß, dass die Fleischproduktion durchaus einen beachtlichen Teil zu der Verschmutzung beiträgt. Insbesondere die Massentierhaltung ist mir übrigens ebenfalls zuwider, das hat allerdings eher mit Tierschutz zu tun. Wenn alle Leute anstatt für möglichst billig Geld ne Supermarktwurst zu kaufen mal Wert darauf legen würden, dass die Dinge, die sie kaufen auch aus artgerechter regionaler Haltung kommen würden, wären wir schon einen Schritt weiter. Das Problem ist doch nicht, ob man einmal in der Woche mehr  oder weniger Fleisch ist, sondern die generelle Einstellung zu den Produkten, die wir kaufen in Verbindung mit der Umwelt.
Hauptsache billig, Hauptsache ganzjährig.
Wieviel CO2 Ausstoß hat wohl eine Erdbeere im Winter?

Generell ist es doch so: Dinge, die kaputt gehen, werfen wir weg und kaufen neue. Repariert wird gar nichts mehr. Die Dinge werden gar nicht mehr so produziert, dass man sie reparieren kann, die halten auch nicht mehr so lange, dass sich reparieren lohnen würde. Passend dazu ist natürlich die Einstellung der Firmen. Die interessiert es doch nicht, ob sie ihre Produkte umweltbewusst herstellen oder nicht. Hauptsache, die Kasse klingelt. Und der “dumme” Kunde kauft doch. Egal, ob es sich jetzt dabei um Lebensmittel handelt oder nicht. Und genau da wäre für mich der Ansatzpunkt. Wenn genügend Konsumenten Wert auf solche Dinge legen und entsprechend handeln würden, bekämen die Firmen das sicherlich zu spüren. Dazu benötigt man allerdings Aufklärung und das entsprechende Engagement überhaupt etwas ändern zu wollen. Aber wir sind ja alle so bequem. Uns gehts doch gut. Ich ess am Donnerstag kein Fleisch und habe meinen Beitrag geleistet. Ich halte so eine Einstellung für einen fatalen Fehler.

Wenn ich mir schon die hirnrissigen Energiesparlampen angucke, krieg ich zu viel. Für die Herstellung wird zehnmal so viel Energie benötigt wie für eine normale Glühbirne, insbesondere bei kurzer Nutzungsdauer (Flur, Klo, Durchgangszimmer) und häufigem An- und Ausschalten halten sie längst nicht so lange wie versprochen und sie sind Sondermüll, weil Quecksilber enthalten ist. Energiesparlampen sind das Allerletzte… aber sie heißen ja Energiespar und sind besonders teuer, das muss ja gut für’s Klima sein. Danke, ich habe meinen Beitrag geleistet…Das ist doch Bullshit!

Oder anderes Thema: Auto. Nicht so wie der Fleischverzehr in geringen Mengen ist nämlich das Brettern in Höchstgeschwindigkeiten mit einem dicken Auto essentiell wichtig zum Überleben des Menschen. Insofern ist es durchaus nachvollziehbar, dass Autos gebaut werden, die mehr als sagen wir mal 150 km/h fahren können (wenn dem so wäre, bräuchte man auch gar keine Höchstgeschwindigkeit einführen, muahaha). Stichwort Formel 1: ich sag mal so, die Ressourcen sind ja da, hau wech den Scheiß.

Letztens wurde mir bewusst, dass die offenen Stadien ja tatsächlich Rasenheizungen haben. Ra-sen-hei-zun-gen.

Ich finde, hier läuft generell was schief. Der Mensch an sich ist ein egoistisches Arschloch. So einfach ist das, meiner Meinung nach. Und so lange nicht jeder einzelne mal anfängt, selbst nachzudenken, was er mit seinem Handeln bewirkt und auch die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, werde ich weiterhin solch ein Herdenverhalten kategorisch ablehnen.

Wegen dieser “Sturheit” gab es in meiner OS-Zeit übrigens sogar mal eine Klassenkonferenz. Ich hatte mich damals unkooperativ verhalten und wollte nicht, wie alle anderen auch, eine Pflanze mit in die Klasse bringen, weil ich wusste, dass die nachher eh keiner gießt und sie vergammelt (wie alle Klassenpflanzen zuvor auch schon). Ich habe so lange auf meiner Meinung bestanden, bis meine Eltern in die Schule bestellt wurden. Glücklicherweise standen die hinter mir und ich habe bis ans Ende meiner Schulzeit keine Pflanzen mit in die Schule gebracht. Seitdem reagiere ich allerdings wirklich allergisch, wenn ich etwas machen soll, nur weil alle anderen das ja auch machen.

Ich lasse mich nicht entmündigen.

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Spaß mit Soda Club

Ich bin gerade dabei, kräftig die Wohnung auszumisten. Unter anderem habe ich da einen alten Soda Club Zylinder gefunden. Seit einiger Zeit benutzen wir unseren Wassersprudler nicht mehr und darum wollten wir dieses Teil dann gerne zurückbringen. Die Zylinder haben wir immer bei Karstadt getauscht. Also bin ich zu der entsprechenden Kasse gegangen und habe eine große Verwirrung ausgelöst, weil die gute Frau nicht wusste, was sie machen muss, wenn jemand nur den Zylinder zurückgeben will und gar keinen neuen dafür mitnimmt.

Immerhin habe ich für das Teil mal Pfand bezahlt. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie viel das damals war, 10 oder 15 Euro bestimmt.

Nachdem mehrere Kollegen per Telefon bemüht wurden, stellte sich heraus, dass Karstadt die Teile gar nicht zurück nimmt und dass mal sich direkt mit dem Hersteller in Verbindung setzen muss. Einer der Verkäufer erwähnte dann noch, dass man den Pfand nicht vollständig zurückerhält, sondern nur einen Teil. Ich fing schon an, mich im Laden aufzuregen, aber die Leute von Karstadt können da auch nichts für, also bemühte ich heute mal Google zu dem Thema.

Laut Herstellerseite www.sodaclub.de ist es tatsächlich so, dass man per Hotline das Unternehmen kontaktieren soll. Man kann dann seinen Zylinder nebst Kaufbeleg (!) und Benutzerzertifikat (hä?) einschicken und dann bekommt man je nach Laufzeit der Teilnahme an diesem System einen Teil seines Geldes zurück. Ich glaub, die wollen mich wohl veralbern. Das hat dann ja mit Pfand nicht viel zu tun. Außerdem habe ich ja nicht mehr den alten Zylinder hier, sondern einen getauschten. Ich schätze mal, der ist ein Jahr alt. An dem “System nehme ich aber bestimmt schon 5-7 Jahre teil. Natürlich habe ich sowohl den Beleg vom Kauf als auch vom Tausch nicht mehr. Nein, ich hebe nicht jeden Beleg auf. Ein Benutzerzertifikat habe ich meines Wissens nach auch nicht.

Höchstwahrscheinlich habe ich beim Kauf dieses Teils irgendwelchen klein gedruckten Dinge nicht gelesen und irgendwo stand bestimmt in Schriftgröße 3 drauf: “Wichtig, dieses Benutzerzertifikat bitte aufbewahren!” Darauf hingewiesen hat mich aber mit Sicherheit keiner. Frecherweise wurde beim Verkauf von Pfand gesprochen, “das kriegen sie dann wieder” klingt mir noch im Ohr.

Ich finde, das ist ne ziemliche Frechheit und ich fühle mich von Sodaclub verarscht. Das kann ein Spaß werden, wenn ich da bei der Hotline anrufe… Ich glaube, dafür muss ich mich erstmal wieder abregen!

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Katzenfutter-Guide

Ich hab mich aufgrund der Allergie meiner Katze Selma ja ziemlich in die Katzenfutterthematik einlesen müssen. Nachdem ich zwar auch schon vorher gelernt hatte, dass man grundsätzlich alle Katzenfuttersorten (die für Hunde übrigens auch), die im Supermarkt erhältlich sind, in die Tonne kloppen getrost vergessen kann, hat mich die Rohfütterung ja noch zu ganz anderen Erkenntnissen geführt.

Im Katzenforum wird bei Futterfragen ziemlich schnell auf mich verwiesen und ich analysiere in meiner Freizeit momentan ganz gerne irgendwelche Futterzusammensetzungen. *lach*
Damit ihr alle nun auch selbst entscheiden könnt, welches Futter gut und welches schlecht ist, habe ich einen Katzenfutter-Guide verfasst, welcher natürlich auch ins Forum kommt. Darin findet ihr Hinweise, worauf man beim Kauf so achten muss. Eigentlich ist das nämlich gar nicht so schwer. Das Problem ist eher, dass es so wenig Futtersorten gibt, die wirklich was taugen. Interessanterweise werben übrigens die Firmen, welche gutes Futter produzieren so gut wie nie, die ganzen schlechten Sorten sah man zumindest früher dauernd im Fernsehen.

Da ich mir denke, dass es einerseits nicht alle Blogleser soooo brennend interessiert und andererseits ein Beitrag wird, der nicht in den Abgründen der Timeline verschwinden sollte, habe ich den Guide auf eine extra Seite gelegt, die über die Navigation erreichbar ist. So könnt ihr immer noch mal nachschlagen. ;-) Ich freue mich natürlich auch über Anregungen und Kritik. Vielleicht habe ich auch was vergessen oder etwas falsch dargestellt. Oder ihr habt eine Frage dazu, immer her damit in den Kommentaren zu der Seite.

So, jetzt bin ich mal gespannt, wer es schafft, den ganzen Kram bis zum Ende durchzulesen, harhar…

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